Datenqualität
Teil von Versionen von Marketing-Workflows verwalten
Fehlerhafte HubSpot-Workflow-Version bei aktiven Kontakten korrigieren
Prüfen Sie bei einer fehlerhaften Marketing-Workflow-Version, welche Kontakte aufgenommen wurden, welche Nachrichten noch ausstehen und was bereits gesendet wurde.
Bei einer fehlerhaften HubSpot-Marketing-Workflow-Version entscheiden Sie je betroffenem Kontakt anhand von Aufnahmeverlauf, Aktionsprotokoll und Versandstatus, ob ein Schritt noch aussteht oder übersprungen wurde. Prüfen Sie zusätzlich Unterdrückung und aktuelle Versandberechtigung; eine korrigierte Fassung macht einen bereits erfolgten Versand nicht rückgängig.
Kontakte und Nachrichtenstand trennen
Notieren Sie die fehlerhafte Revision, ihren Aktivierungszeitpunkt und die betroffene Nachricht oder Verzweigung. In der Revisionshistorie stehen Änderungen chronologisch; Sie können nach Zeitraum, Ereignis und Nutzer filtern.
Prüfen Sie für einzelne Kontakte den Verlauf und ihren Pfad im Workflow-Editor. Auf der Workflow-Details-Seite zeigen Aufnahmeverlauf und Aktionsprotokolle den Datensatz, das Ereignis, die Aktion und den Zeitpunkt; Zeitangaben folgen der Standardzeitzone des Accounts.
Ordnen Sie jeden Kontakt einer Gruppe zu: noch nicht aufgenommen, aufgenommen mit bevorstehendem Schritt, Nachricht mit Versandnachweis oder Ergebnis ungeklärt. Ein Workflow-Eintrag allein belegt nicht jede nachgelagerte Wirkung; prüfen Sie den Versand im versendenden System.
HubSpot speichert Aktionsprotokolle 90 Tage und historische Aufnahmen sechs Monate. Ab mehr als 100.000 erfolgreichen Workflow-Ausführungen pro Tag werden Erfolgs- und Info-Protokolle für den Rest des Tages nicht gespeichert; Fehlerprotokolle bleiben sichtbar.
Kontaktlage / Nächste Marketing-Entscheidung
- Noch nicht aufgenommen
- Korrigierte Eintrittsregel und aktuelle Versandberechtigung vor neuer Aufnahme prüfen.
- Nachricht steht noch aus
- Zeitpunkt und aktive Regel vor Freigabe des Versands prüfen.
- Nachricht ist nachweislich gesendet
- Kein erneuter Versand derselben Botschaft; eine nötige Korrektur gesondert planen.
- Versandstatus ist unklar
- Zustell- oder Versandnachweis klären, bevor ein Nachversand erwogen wird.
Prüfen Sie bei jedem Kontakt die aktuelle Unterdrückungs- und Einwilligungsinformation. Ein früherer Aufnahmestatus ersetzt diese Prüfung nicht.
HubSpot: Produktfunktion nicht mit einer Kontaktsperre verwechseln
Das Ausschalten eines Workflows verhindert neue Aufnahmen. Bereits aufgenommene Kontakte bleiben im Workflow; Aktionen werden nicht ausgeführt, Verzögerungen jedoch nicht übersprungen. Das Ausschalten pausiert Kontakte nicht an einem bestimmten Schritt. E-Mail-Aktionen können dabei übersprungen werden.
Die Revisionshistorie zeigt, was wann und durch welchen Nutzer geändert wurde. Aktionsprotokolle und Aufnahmeverlauf finden Sie auf der Workflow-Details-Seite; dort können Sie einzelne Kontaktpfade im Workflow-Editor prüfen. Eine frühere Revision lässt sich im Editor zurücksetzen.
Schalten Sie den Workflow zuerst aus, setzen Sie dann die gewünschte Revision zurück und prüfen Sie die korrigierte Fassung sowie die betroffenen Kontakte. Schalten Sie den Workflow erst danach wieder ein; eine zurückgesetzte Fassung beginnt bei eingeschaltetem Workflow automatisch mit der Ausführung. Für Revisionen mit Webhook- oder Custom-Code-Aktionen wird das Zurücksetzen nicht unterstützt.
Versand wieder freigeben
Halten Sie je Kontakt die letzte belegte Nachricht, den noch geplanten Schritt sowie den aktuellen Unterdrückungs- und Einwilligungsstatus fest. Prüfen Sie auch, ob ein fehlender Erstversand tatsächlich geklärt ist.
Geben Sie einen Nachversand nur frei, wenn der fehlende Erstversand feststeht, die aktuelle Versandberechtigung geprüft ist und die korrigierte Regel den Schritt vorsieht. Dokumentieren Sie die Entscheidung; unklare Fälle bleiben für eine gezielte Prüfung offen.


