
Freigaben
Teil von Einwilligungen in automatisierten Abläufen
Nachrichten nach Widerruf: Wartende stoppen, Aufträge prüfen
So erfassen Sie einen Widerruf, stoppen wartende Werbenachrichten und prüfen bereits übergebene Aufträge im Versanddienst.
Die Einwilligung ist eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Nach ihrem Widerruf darf die künftige Werbung nicht weiter auf dieser Einwilligung beruhen.
Ordnen Sie betroffene Nachrichten ihrem Versandstand zu: wartend, für eine Kampagne ausgewählt, übergeben oder bereits versandt. Schließen Sie wartende Sendungen vor der Sendeaktion aus und prüfen Sie übergebene Aufträge im sendenden System. Bereits versandte Nachrichten lassen sich nicht zurückholen.
Den Widerruf entgegennehmen und zuordnen
Ein Widerruf kann über einen Abmeldelink, ein Kontaktformular oder den Kundenservice eingehen. Auch ein anderer verwendeter Kontaktweg darf nicht unbearbeitet bleiben.
Bei Zweifeln an der Zuordnung der Erklärung zur Person kann eine angemessene Verifizierung nötig sein. Während der Klärung sollte die betroffene Werbung nicht weiter ausgelöst werden.
Halten Sie fest, wann die Erklärung einging, welche Adresse und welche Werbenutzung sie betrifft. „Keine Newsletter mehr“ kann enger gemeint sein als „keine Werbe-E-Mails mehr“.
Ist die Reichweite unklar, halten Sie möglicherweise betroffene Werbung zurück und klären Sie den Wunsch. Ein umfassender Werbewiderspruch darf nicht als Abmeldung von nur einer Kampagne behandelt werden.
Jede Sendestufe prüfen
| Stand der Nachricht | Handlung |
|---|---|
| Im Workflow wartend | Vor der Sendeaktion ausschließen |
| Für eine Kampagne ausgewählt | Empfängerliste vor der Übergabe erneut abgleichen |
| An den Versanddienst übergeben | Im sendenden System prüfen, ob der Auftrag noch angehalten werden kann |
| Bereits versandt | Vergangene Wirkung erfassen und weitere betroffene Werbung verhindern |
Solange die Nachricht im Workflow wartet, schließen Sie sie vor der Sendeaktion aus. Ist sie für eine Kampagne ausgewählt, gleichen Sie die Empfängerliste vor der Übergabe erneut ab.
Ein beendeter Workflow beweist nicht, dass ein bereits übergebener Auftrag gestoppt wurde. Prüfen Sie den Auftrag deshalb im sendenden System und halten Sie ihn dort an, sofern der Versandweg dies noch zulässt. Ist die Nachricht bereits versandt, lässt sie sich nicht zurückholen; verhindern Sie weitere betroffene Werbung.
Sperre und Nachweis auseinanderhalten
Setzen Sie die Sperre für den erklärten Zweck und Kanal um. Ein Widerruf der Einwilligung für E-Mail-Werbung beendet nicht automatisch notwendige Verarbeitungen mit anderem Zweck und anderer Rechtsgrundlage.
Bewahren Sie einen benötigten Nachweis der früheren Erklärung getrennt von einer aktiven Werbeberechtigung auf.


