
Workflows
Teil von Lead-Scoring umsetzen
Ein abgestimmtes Scoring-Modell in Regeln übertragen
Eine Regelliste für Lead-Scoring: Kriterien, Verknüpfung, Grenzen und erwartete Ergebnisse vor der Aktivierung festlegen.
Übertragen Sie das beschlossene Scoring-Modell in eine Regelliste. Jede Regel muss beantworten, welcher Datensatz bei welchem Wert oder Ereignis Punkte erhält, wann sie gilt und welches Ergebnis in einem Prüffall zu erwarten ist. Offene fachliche Entscheidungen gehören zurück in die Abstimmung, bevor sie durch eine Voreinstellung im Editor entschieden werden.
Kriterien eindeutig beschreiben
Erfassen Sie je Kriterium: bewerteter Datensatz, Quellfeld oder Ereignis, zulässige Werte, Punkte, Zeitbezug und Umgang mit fehlenden Angaben. Notieren Sie, wer Änderungen freigibt. Bei Ereignissen klären Sie, ob jeder Treffer zählt oder der Beitrag begrenzt wird.
| Fachliche Aussage | Technisch zu präzisieren | Erwartung im Prüffall |
|---|---|---|
| „Passender Markt zählt“ | Feld, gespeicherte Werte und bewertete Datensätze | Nur ausdrücklich passende Werte erhalten Punkte. |
| „Beratungsanfrage zählt“ | Ereignis und Formularvariante | Nur eine passende Anfrage verändert den vorgesehenen Score. |
| „Nur gemeinsam relevant“ | Kriterien innerhalb derselben Regel mit UND verbinden | Ein einzelner Treffer genügt nicht. |
| „Beitrag begrenzen“ | Grenze für Ereignistyp, Gruppe oder Gesamtwert | Weitere Treffer überschreiten die gewählte Grenze nicht. |
Punkte und Grenzwerte müssen aus dem freigegebenen Modell stammen.
Logik und Summierung prüfen
Punkte entstehen aus den Kriterien der Ereignis- und Eigenschaftsregeln in Score-Gruppen. Jeder Score braucht mindestens eine Gruppe; mehrere Gruppen summieren sich zum Gesamtscore. Prüfen Sie die Regelwirkung mit einem Testdatensatz.
Ein einzelner Testdatensatz zeigt Gesamtwert und Punkte je Regel. Eine Vorschau der Score-Verteilung zeigt Gesamtwerte für mehrere Datensätze.
Prüfen Sie die Berechnung für den gewählten Score-Typ. Kontakt-Scores erfordern Marketing Hub Professional oder Enterprise; für andere Objekte gelten andere unterstützte Tarife. Zum Einrichten ist die Berechtigung zum Bearbeiten von Lead-Scores nötig.
Grenzen und Folgeaktion abgleichen
Prüfen Sie, ob Grenzen für Ereignistyp, Gruppe und Gesamtwert die beabsichtigte Gewichtung erhalten. Eine niedrige Gruppengrenze kann weitere passende Ereignisse wirkungslos machen; eine Gesamtgrenze kann eine spätere starke Anfrage verdecken. Legen Sie danach Schwellen fest und beschreiben Sie, welche fachliche Prüfung oder Übergabe auf eine Kategorie folgt.
Beim Einrichten legen Sie zugehörige Eigenschaften und Schwellenwerte fest. Bei kombinierten Scores betrachten Sie neben dem kombinierten Wert auch Engagement- und Passungswerte separat. Bestimmen Sie ausdrücklich, welche Eigenschaft spätere Ansichten oder Abläufe verwenden.
Erwartete Ergebnisse abnehmen
Schreiben Sie vor der Aktivierung Fälle auf: passender Wert, mehrere passende Werte, fehlender Wert, widersprüchliche Kombination, wiederholtes Ereignis und Wert an der Schwelle. Berechnen Sie den erwarteten Beitrag je Regel.
Die HubSpot-Vorschau für einen ausgewählten Datensatz zeigt Punkte je Kriterium. Bei einer Abweichung prüfen Sie Quellwert, Ereigniszuordnung, Verknüpfung und Grenze.
Halten Sie die freigegebene Regelfassung fest. Testen Sie bestehende Scores nach Regeländerungen und prüfen Sie, wo die Score-Eigenschaft verwendet wird.
Erwartete Ergebnisse vor Aktivierung prüfen
- Passender Wert
- +10 Punkte
- Mehrere passende Werte
- Summe aller Treffer bis zur Grenze
- Widersprüchliche Kombination
- Prüfung durch Fachabteilung erforderlich
- Wiederholtes Ereignis
- Begrenzt nach Konfiguration

