Workflows
Teil von Marketing-Workflows testen
Testkontakte für unterschiedliche Ablaufzweige anlegen
So bereiten Sie Testkontakte für passende, fehlende, unbekannte und überlappende Workflow-Bedingungen vor.
Legen Sie Testkontakte nach den Entscheidungen des Workflows an. Jeder Datensatz braucht festgelegte Ausgangswerte und einen erwarteten Weg.
Nehmen Sie auch leere, unbekannte und überlappende Bedingungen auf, sofern diese im eigenen Ablauf vorkommen. Schreiben Sie die Erwartung auf, bevor Sie die Vorschau öffnen.
Aus Zweigen konkrete Fälle machen
Angenommen, ein Workflow unterscheidet Anfragen zu „Produkt A“ und „Produkt B“; nicht zuordenbare Anfragen führt er zur Klärung.
Dafür benötigen Sie passende Fälle für beide Produkte und für fehlende oder unbekannte Angaben.
Ein Überschneidungsfall ist nur sinnvoll, wenn zwei Ihrer tatsächlichen Regeln zugleich passen können, etwa eine allgemeine Produktregel und eine zusätzliche Regionsregel.
| Testdatensatz | Vorbereiteter Zustand | Erwarteter Weg |
|---|---|---|
| A | Gültiger Eingang, Thema Produkt A | Zweig A |
| B | Gültiger Eingang, Thema Produkt B | Zweig B |
| C | Gültiger Eingang, Thema leer | Klärungsweg |
| D | Gültiger Eingang, unbekannter Themenwert | Definierter Ausnahmeweg |
| E | Werte erfüllen zwei tatsächlich vorhandene Regeln | Vorab festgelegter Vorrang oder Klärung |
Diese Datensätze sind ein Muster, keine angelegten Kontakte. Ergänzen Sie nur Fälle, die Ihre Regeln unterscheiden.
Bei zeitabhängigen Entscheidungen kann ein weiterer Fall mit einem gezielt später geänderten Wert nötig sein.
Werte und Empfänger kontrollieren
Kennzeichnen Sie Testdatensätze so, dass sie in Ansichten und Protokollen zu finden sind. Notieren Sie je Datensatz die Ausgangswerte, den erwarteten Eintritt und den erwarteten Zweig.
Ein Name mit „Test“ ist keine Versandsperre.
Ändern Sie Werte zwischen Prüfschritten bewusst und halten Sie den Zeitpunkt fest. Sonst lässt sich ein abweichender Weg später nicht zuverlässig auf eine Eingabe zurückführen.
Verwenden Sie keine echten Kundendatensätze, um Grenzfälle herzustellen.
Automatischen Eintritt getrennt prüfen
In HubSpot zeigt der Test der Aufnahmekriterien, ob ein ausgewählter Datensatz die aktuellen Kriterien erfüllt. Das garantiert nicht jede spätere Aufnahme: Eine frühere Teilnahme ohne passende Einstellung zur erneuten Aufnahme kann sie verhindern.
Die Workflow-Vorschau simuliert, wie ein ausgewählter Datensatz den Workflow nach der Aufnahme durchläuft.
Wählen Sie in der HubSpot-Vorschau die automatische oder manuelle Aufnahme passend zur Prüffrage. Bei einer tatsächlichen manuellen Aufnahme müssen Datensätze die regulären Aufnahmekriterien nicht erfüllen; andere Sperren können weiterhin greifen.
Ein manuell angestoßener Durchgang bestätigt daher den automatischen Eintritt nicht.
Für die Workflow-Funktionen sind Super-Admin- oder Workflows-Berechtigungen erforderlich.
Für eine manuelle Aufnahme direkt im Workflow benötigen Nutzer außerdem View- und Enroll-Berechtigungen; mit Enroll allein ist sie nur über CRM-Karten oder Objektindexseiten möglich.
Bei einer Value-equals-Verzweigung auf ein Mehrfach-Checkbox-Property kann ein Datensatz mit mehreren ausgewählten Werten den Weg „None met“ nehmen, weil er nicht exakt passt. Für überlappende Bedingungen dokumentieren Sie den erwarteten Weg anhand Ihrer konkreten Konfiguration.
Ergebnisse festhalten
Vergleichen Sie für jeden Kontakt den angezeigten Weg mit der vorher notierten Erwartung.
Für die Prüfung realer Nachrichtenaktionen ist ein separater abgesicherter Probelauf nötig.


